Delegiertentag 2017: Neues Positionspapier

Am diesjährigen Delegiertentag beschlossen die Delegierten aller Landesoffiziersgesellschaften einstimmig ein neues Positionspapier.

In diesem Papier fordert die Offiziersgesellschaft:

1. eine uneingeschränkte Zustimmung und ein uneingeschränktes Bekenntnis der österreichischen Politik und der österreichischen Gesellschaft zur Umfassenden Landesverteidigung im Sinne der Österreichischen Bundesverfassung und zur Umfassenden Sicherheitsvorsorge im Sinne der Österreichischen Sicherheitsstrategie,

2. die Beibehaltung der Allgemeinen Wehrpflicht,

3. die dauerhafte Anhebung des Wehrbudgets auf mindestens 1 % des BIP,

4. die zeitgemäße Vollausstattung des ÖBH, sodass 55.000 Soldaten gleichzeitig und voll ausgerüstet in den Einsatz gestellt werden können; das Militärleistungsrecht ist wieder zu aktivieren,

5. eine rasche Befüllung der Milizstrukturen mit verpflichtenden Truppenübungen im Rahmen des Präsenzdienstes; dies ist nur mit einer Verlängerung des Wehrdienstes auf 8 (z.B. 6+2) Monate möglich,

6. eine ausgewogene Mittelverteilung zwischen Grundwehrdienst – Kaderpräsenz – Miliz,

7. massive Personalgewinnungsmaßnahmen für Kaderpersonal für die Miliz und für den Präsenzstand,

8. eine verstärkte Kooperation mit internationalen Partnern auf Basis eigener Stärke und Verteidigungsfähigkeit,

9. eine klare politische Entscheidung hinsichtlich der Aufgaben des ÖBH als Beitragsleister für die innere Sicherheit und als strategische Reserve der Republik Österreich.

 

–> Vollständiges Positionspapier

Im Rahmen einer Pressekonferenz präsentierte der Präsident der ÖOG, Brigadier Mag. Erich Cibulka, am 21.11.2017 das neue Positionspapier der Öffentlichkeit.

 

Die Salzburger Delegierten in Wien:
von links: Olt Martin Stadlmann, Obst Dr. Erwin Seeauer, Mjr Mag. Lothar Riedl, Hptm Hans Brunner
(nicht im Bild: MilKdt Bgdr Heinz Hufler, Hptm Dr. Eduard Paulus, Hptm Peter Gruber)